Dezemberwind (M2)

Text: Ole Löding · Musik: Ole Löding

Ich steh Dir nahe bei,
Und bricht Dir auch die Welt entzwei.
Trag Dich durch den Zweifelsand,
Ich trag Dir alles, was ich kann.

Ich halt Dich sorgsam fest,
Kehr hinter Dir den Scherbenrest.
Und wenn du taumelst, Dich nicht hältst,
Pass ich drauf auf, dass Du nicht fällst.

Wenn Du alles vergisst,
Ein offenes Ohr vermisst,
Wenn Du alles hinterfragst,
Sei Dir sicher - ich bin da.

Ich stelle mich in den Dezemberwind,
Ich stehe fest, bis die Tage besser sind.
Ich stell mich in die scharfe Gischt,
Dass Du das nicht vergisst!
Dass Du das eine nicht vergisst!

Ich steh Dir nahe bei.
Und rennst Du alle Wände ein,
Dann schlepp ich fort den ganzen Schutt
Und schlag was übrig blieb kaputt.

Ich halt Dich sorgsam fest,
Gehe mit, wenn Du Dich gehen lässt.
Und wenn Du wütest, wüte mir,
Ich halt das aus, ist garantiert.

Wenn Dir gar nichts passt,
Du ein Schmutztuch nötig hast,
Wenn Dir alles unhaltbar,
Sei Dir sicher - ich bin da.

Ich stelle mich in den Dezemberwind,
Ich stehe fest, bis die Tage besser sind.
Ich stell mich in die scharfe Gischt,
Dass Du das nicht vergisst!
Dass Du das eine nicht vergisst!

Ich wärme Dir die kalte Haut,
Bis der Frühling Dir ins Auge schaut.
Bin immer da, wenn Du mich brauchst,
Bis das Winterherz Dir taut.
Bis das Winterherz Dir taut.

Ich steh Dir leise bei.
Wenn Du nicht weiter weißt,
Wenn die Dunkelheit über Dich bricht,
Zerr‘ ich Dich zurück ins Licht.

Ich halt Dich lange fest,
Ich bestehe jeden Dauertest.
Sorge Dich nicht, keine Gefahr,
Ich komme Dir nicht zu nah.
Ich komme Dir nicht zu nah.

Ich stelle mich in den Dezemberwind,
Ich stehe fest, bis die Tage besser sind.
Ich stell mich in die scharfe Gischt,
Dass Du das nicht vergisst!
Dass Du das eine nicht vergisst!

Ich stelle mich in den Dezemberwind.