2010 – In dieser Stunde – live

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In dieser Stunde – live (2010)

In dieser Stunde – live: Das sind einundzwanzig Momente radix vs Raum 16 auf der Bühne. Das sind Momente, in denen uns die Gänsehaut überlief, wie z.B. während des Nordlichts mit Cellobegleitung – Momente, wie das a capella Ende von Mein Weg ist mein Weg, bei dem der Augenblick zu einem ganz besonderen wurde – Rockstar-Momente, wie der minutenlange und vergnügliche Stadion-Sing-a-long bei Jammerlappen.

Das sind Momente des öffentlichen Scheiterns, wenn der Text verrutschte oder die Tonart nicht stimmte, wenn der Einstieg in ein Lied misslang.

Das sind aufregende Momente des Austestens von neuen Stücken wie An Dich oder des Herumexperimentierens mit altem Material wie Leben wie in Absalon – Momente mit wundervollen Gästen wie Eva-Maria Tönnies am Cello, Helge Löding am Cajón und Moritz Menzel an der E-Gitarre.

Das sind euphorisierende Momente, in denen wir getragen wurden, weil das Publikum bei Songs wie Du trägst keine Liebe in Dir oder Puzzlesteinmädchen mit uns eine kollektive Gesangsparty feierte.

Das hier sind Momente, die uns bleiben werden.

In dieser Stunde – live versammelt Aufnahmen aus vier besonderen Konzerten von radix vs Raum 16: von dem Gastspiel im unwetterumbrausten Mendig in der Eifel 2005 über das intime Potpourri im Info Café International der Universität zu Köln 2007 und den weltweit im Internet ausgestrahlten Auftritt im Bonner Café Podcast 2008 bis hin zu dem vorläufigen Abschiedskonzert im RubinRot im Januar 2010.

Es ist eine Art Best-of gemeinsamen Musizierens. So finden sich alte rubberthongs-Songs in neuem Gewand, Liveversionen der wichtigsten Songs aus den ProTon Sessions 2004, Stücke direkt aus der Produktion des kommenden Albums Monitor und unsere liebsten Coverversionen.

Die hier zu hörenden Songs wurden größtenteils per Mini-Mikro direkt aus dem Publikum mitgeschnitten – Audience-Bootlegs, wenn man so will. Das hier ist kein im Studio produziertes Album! Es rauscht und es knackt. Man hört Kommentare aus dem Publikum, Quietschen und Heulen, Ansagen, die in die Binsen gehen und verstimmte Gitarren. Es ist so, wie wir gespielt haben, mit Fehlern und mit Improvisationen, mit begeisterten und mit desinteressierten Zuhörern, akustisch und leise oder mit Samples und Krach, vor allem aber mit der Unverstelltheit des Moments.

Danke fürs Zuhören – Danke fürs Mitsingen – Danke fürs Teilen – Danke fürs Dasein. Das hier ist für Euch!

Martin Zuther und Ole Löding